Geheilt- und jetzt

Ich beziehe mich auf den o.g. Beitrag in der Umschau vom 1.8.16
In ihren Artikeln zum Thema Krebs-Erkrankung wird immer nur von und über den Betroffenen berichtet. Wo bleiben die Angehörigen? Diese sind von einer so schweren Erkrankung als Lebenspartner, Kinder usw. sicherlich nicht weniger betroffen und erhalten keine Hilfe . Ich suche seit 2 Jahre verzweifelt Hilfe, da ich seit der Erkrankung meines Mannes unter Depressionen leide. Bei Psychologen muss man bei uns mit einer Wartezeit bis zu 1 1/2 Jahre rechnen.Mein Mann gilt zur Zeit als geheilt und ich bin krank. Hätte ich zu Beginn der Erkrankung meines Mannes seitens der Ärzte seelische Unterstützung erhalten, wäre es sicherlich nicht so weit gekommen.
Experte GeorgiaSchilling vor 807 Tagen 20 Stunden

Krebs ist eine Erkrankung, die die gesamte Familie betrifft, da gebe ich Ihnen völlig recht - und auch, dass die Angehörigen in der Unterstützung oft zu kurz kommen.
Es gibt aber zunehmend spezielle Angebote von psychosozialen Beratungsstellen und psychoonkologischen Einrichtungen für erwachsene Angehörige und Kinder, um sie besser zu begleiten.
Die Beratungsstellen der Landeskrebsgesellschaften beispielsweise bieten psychosoziale Beratung, Kurse oder Gruppen auch für Angehörige an.
Die Adressen der Geschäftsstellen in den einzelnen Bundesländern finden Sie im Internet.
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